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Zeitgenösische Kunst

Heinrich Bachmann

Biografie

Heinrich Bachmann, 1940 geb. in Rothenburg. Meine erste künstlerische Ausbildung erhielt ich an der Kunstgewerbeschule Luzern bei Max von Moos und Godi Hofmann. Mit dem Studium an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und an der Architectural Association in London setzte ich weitere Grundsteine für mein beruflichen und künstlerischen Tätigkeiten. Dazu kommen 15 Jahre Weiterbildungskurse an der Schule für Gestaltung in Zürich. In verschiedenen Fächern der Gestaltung und Malerei habe ich mir eine gute Ausgangslage für meine künstlerische Tätigkeit angeeignet. Nach der Pensionierung besuchte ich ein Gastsemester bei Prof. Ralf Kehrbach an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Heute lebe ich als Maler in Luzern, mit eigenem Atelier an der Baselstrasse.

Verheiratet mit Margrith Bachmann-Kunz, zwei Kinder Alexandra (Bern) und Oliver (Aarau)

Malerei

Einer meiner Schwerpunkte ist die Landschaftsmalerei. Malen in der Landschaft vor dem konkreten Objekt stellt eine besondere Herausforderung dar. Sie beginnt öfters mit einer Reise, dann mit der Suche nach einem Motiv und einem geeigneten Standort für die Staffelei. Die Bild Wahl und die Optik ist stark beeinflusst durch meine Ausbildung und meinen Beruf. Südliche Landschaften mit alten Gebäudegruppen, Dörfer und Städtchen sind Ausgangslage vieler Bilder. Es gilt, vor Ort Rhythmus, Form und Farbe in einer neuen eigenständigen Bildsprache, zu einem Bild zu gestalten. Tageszeit, Licht und Schatten sowie die Stimmung sollen sich im Bild wiederfinden. Die Bilder sind auf Leinwand in Öl oder Acryl, mehrschichtig gemalt und gespachtelt.

Zur Ausstellung

Heinrich Bachmann interessiert sich in seiner malerischen Arbeit für die Architektur in der Landschaft. Seine Häuser und Dörfer stehen in einer engen Beziehung zur Landschaft, wachsen organisch aus ihr heraus und bilden mit ihr zusammen eine Einheit. Er sucht nicht nach dem Detail, nach dem naturgetreuen Abbild, sondern fasst zusammen, vereinfacht. Immer scheint das Architektonische auf, jedoch nicht als isoliertes Element sondern Teil einer Kulturlandschaft.

Der Künstler sucht die Natur mit dem Gebauten zu verbinden. Es sind vor allem südliche Landschaften, von der Toskana bis ins Tessin, aber auch Luzern und Umgebung, die ihn herausfordern. Als Maler konzipiert er die konkrete Landschaft in ein neues Bild, setzt Spannung durch Verdichtung der Information und betont vereinfachte Flächen. Diese Art der Landschaftsmalerei, die er in dieser Ausstellung zeigt, hat auch im 21.Jahrhundert ihren Reiz und wird, wie die Bilder vom alten Reusswehr, zu einem Zeitdokument.

Besonders fasziniert ist er von der Landschaft im Winter, wenn diese weiss vor seinen Augen liegt und mit Schnee bedeckt neue Formen zeigt. Dann wird die malerische Arbeit für ihn nicht nur zu einer künstlerischen, sondern auch zu einer physischen Herausforderung.

Im hintern Raum der Ausstellung erscheint die Landschaft nochmals stärker vereinfacht. Die Farben werden zu einfachen Formen und klar abgegrenzten Flächen zusammengefasst. Eine neue Welt wird geschaffen, voller Spannung und eindrücklicher Aussagekraft. Diese strengen Kompositionen präsentieren bekannte Landschaften in eigenwilligen Werken voller Schlichtheit und Stimmung. Die Reduktion erhöht die Ausdruckskraft.

Der Maler auf der einen Seite, der Bildbetrachter auf der andern; beide haben das Recht auf eine freie Interpretation.

Ausstellungen

1997 Sozialzentrum, Sursee
1998 GalerieBettli,Dübendorf, Gruppenausstellung
2002 Sommerausstellung, Tennwil,
2002 Galerie Kunstseminar, Luzern
2005 Atelierausstellung, Aarau,
2006 MINIGalerie, Luzern
2008 Galerie 6, Aarau
2008 Galerie Schlössli Gontenschwil,
2009 Kunstausstellung in der Pallasgruppe, Olten
2009 Palette Luzern, Jahresausstellung
2009 MINIGalerie, Luzern Jubiläumsaustellung
2010 Galerie Schlössli, Gontenschschwil
2011 Galerie am Bach ,Erlinsbach
2011 Palette Luzern, Jahresausstellung
2012 D4 Center, Root, Gruppenausstellung
2012 Palette Luzern, Jahresausstellung
2013 Galerie Im Zöpfli, Luzern

Internet Galerie. www.heinrich-bachmann.ch