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Zeitgenösische Kunst

Brigid Ibell

1958             geb. in Kapstadt, Südafrika
1976-78        Studium Michaelis School of Fine Arts, Cape Town South Africa
1981-82        Studium in Paris
1994-96        Städel Akademie, Frankfurt am Main   (bei Hermann Nitsch)

 

Ausstellungen/Exhibitions
Auswahl/Selection

1997 Kunstverein Bremerhaven; Kunstmesse Winterthur;
Kommunale Galerie, Darmstadt
1999 Galerie Sagi 103, Zürich; Forum Schweizer Künstler, St. Gallen; Kunstverein
Dreieich-Buchschlag; Galerie Satyra, Kronberg; Art Fair for Artists, Barcelona;
Galerie Okieh Jahr, Berlin
2002 Stadtgalerie Kleinandelfingen, Schweiz; "Marburger Hängung", Marburg
2003 Ambiente Frankfurt; Galerie Söffing, Frankfurt am Main
2004 Dr. Monica Andersson, Köln; Art Zürich, Schweiz
2005 Galerie Söffing, Frankfurt am Main; Art Salzburg, Salzburg
2006-09 The Art Source, Dubai Mall, Dubai
2009 Atelier2 Rödingsmarkt, Hamburg; The Art Source, Dubai;
Galerie Söffing
2010 Hanseart Hamburg; Alsterart, Hamburg
2011 Gayvention Hamburg; „Siegfried Idyll“, Galerie Söffing, Frankfurt am Main;
Parkwohnstift, Bad Kissingen; Art Bodensee, Dornbirn bei Galerie Söffing;
Art Week; Hamburg; Alsterart, Hamburg; Hanseart Bremen, Offene Ateliers Stadt Frankfurt, Frankfurt am Main
2012 Galerie Im Zöpfli, Luzern (Schweiz) ; Art Dornbirn, Bodensee (Österreich)

Brigid Ibell bei Galerie Söffing Art Bodensee 2011

Ein Farbfurioso in tief dominierendem Grün macht die Dichte der Wagnerischen Klangwelt von Brigid Ibell schon auf dem Cover ihres neuen Kataloges „IBELL“ spürbar.
Schon seit der Romantik beschäftigen sich Philosophen, Komponisten und Maler mit der Idee eines Gesamtkunstwerkes. Das Ziel ist, das vom Künstler geschaffene Bild mit der Hervorbringung der Natur gleichzusetzen.

1849 befasst sich Richard Wagner in seiner Schrift Die Kunst und die Revolution mit diesem Thema, das ihn ein Leben lang begleiten wird, denn es ist die Kunstform der Oper, die eine Verbindung von darstellender und bildender Kunst ermöglicht .Es sind die Opernkompositionen von Richard Wagner, die die Künstler immer wieder zur bildnerischen Umsetzung anregen. So auch bei Brigid Ibell, die der Kraft der Malerei mit der Kraft der Musik verbindet, schreibt Katalog Autorin Dr. Jasmin Wolfram.

Die grandiose Atmosphäre der Ibell Werke schafft visuelle Spürbarmachung Siegfried, der sich bei Ibell in einem Furioso von sattem Farbenspiel in tiefem Grün und leuchtendem Rot widerspiegeln und den Betrachter in den Bann ziehen.
Spannendes Licht und eine überraschende Raumdichte als überragende visuelle Ausdruckskraft lassen Darstellende Kunst mit Wagners Musik als Gesamtkunstwerk, als ein Ganzes, als audiovisuelles Erlebnis verschmelzen. Sattes Grün und überwältigendes Rot verdichten sich zum Gesamtkunstwerk von Raum und Ton.

„Die einst von Richard Wagner vertonte Nibelungensage ist durch die Verbildlichung von Brigid Ibell ein Spiegelbild der gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Situation geworden - schauen Sie nicht weg, sondern werfen Sie einen Blick“, schreibt Dr. Jasmin Wolfram.
Ganz in diesem Sinn ist Ibell`s Werk auf der Art Bodensee zu sehen.

Als 18-Jährige nahm B. Ibell in ihrer südafrikanischen Heimat Kapstadt das Studium an der Michaelis School of Fine Art auf. In den Jahren 1982/83 studierte sie in Paris und lebt seitdem in Frankfurt am Main und in Wien. 1993 nahm sie in Salzburg als Meisterschülerin an einem Seminar des österreichischen Malers und Aktionskünstlers Hermann Nitsch teil, dem Initiator des Wiener Aktionismus. Anschließend studierte sie bis 1996 auch bei ihm an der Frankfurter Städelschule.

Nitsch hat es einmal die „besondere dramatische, theatralische Kraft“ genannt, die das Werk von Brigid Ibell auszeichnet. Ihre Bilder sind heute in zahlreichen Sammlungen unter anderem in der Schweiz, in Italien und in Dubai zu sehen.