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Zeitgenösische Kunst

Brigitta Würsch

Biografie

geboren 1966, aufgewachsen in Emmetten/NW
lebt und arbeitet in Luzern

Ausstellungen

2013 Raum für zeitgenössische Kunst, Benzeholz, Meggen
2013 meet me in the lobby, Hilton Kriens
2012 NOW 12, Auswahl Ob- und Nidwaldner Kunst, Giswil
2011 Goldenes Kalb (Visarte Aarau) 2011 Winkelriedhaus, Stans
2010 Ausstellung Kornschütte, Luzern (mit Eva Zwimpfer)
2007 WinterSonnenWende, Industriestrasse, Luzern (Videoinstallation „Mohnster“)
2006 „Manifest“, Künstlergruppe S16, Löwengraben, Luzern
2006 Chäslager, Stans Festivals / Screenings
2009 Féstival NEMO, Paris
2009 migma performance, Luzern
2009 Transmediale, Berlin
2008 Optica, International Festival of Vídeo Art, Gijon, Spanien
2008 Optica, International Festival of Vídeo Art, Madrid, Spanien
2008 ASOLO ArtFilmFestival, Asolo Italien
2008 Videopark, Basel Stipendium
2012 PfeiferMobil zusammen mit Javier Herguedas

Kunst am Bau

2010 Verwaltungsgebäude zb Zentralbahnen, Stansstad in Zusammenarbeit mit Javier Herguedas

Schulen

2005 - 2007 MAS Digital Media, Hochschule für Kunst & Design, Luzern
1999 Kunstgeschichte/ Dr. Hanna Gagel, Kunstgewerbeschule, Zürich
1995 Seminar an der Bildhauerschule , Müllheim
1993 - 1996 „Klassische Bildhauerei“ an der Kunstgewerbeschule, Zürich

 

Caprichos II 2010 - 2013
Lob des Schattens

Einleitung

Los Caprichos (spanisch) von Capriccio der italienischen Sprache stammend, auf deutsch gleich unbeschwerte Laune, Einfall. Der unbeschwerte Titel von Goyas Caprichos liess die dahinter steckende schonungslose Gesellschaftskritik nicht vermuten. Mit seiner Bildserie brachte er aber Licht in bedrohlich wirkende Schattenseiten seiner Zeit.

In meiner Arbeit „Caprichos“ trifft das Sinnhafte des Titels zu. Es ist die unbeschwerte Laune, das Schöne in der Dunkelheit und im Schatten zu suchen. Diese Arbeit ist zugleich mein Bemühen, der Dunkelheit eine sichtbare Ästhetik zu geben.
Im Essay von Tanizaki Junìchiro (Japan), „Lob des Schattens“ findet man den Satz: Um der Hässlichkeit zu entgehen, bevorzuge man daher für Gebrauchsgegenstände „umwölkte“ Farben.
Diese umwölkten Farben mache ich mir in den Nachtaufnahmen zu nutze.
In nächtlich lärmenden Stadträumen, wenn die Oberflächen der Objekte das wenige Licht aufsaugen, strahlen diese in matten traumhaften „umwölkten“ Farben. Die Motive und deren Farbigkeit werden mittels Beleuchtungszeiten der analogen Mittelformatkamera hervorgehoben oder gedämpft. Diese wirken als Print wie lichtreflektierte Traumsequenzen. Die matte Oberfläche des Büttenpapiers nimmt den Faktor Stille auf. Der Klang, die Töne werden absorbiert und das Bild gibt einen Moment der Ruhe der Nacht zurück. Fotoarbeiten erstellt mit analoger Mittelformatkamera, FineArt Pigment-Print auf Büttenpapier. Alle Arbeite sind Unikate (1/1) Caprichos II (Lob des Schattens) 2010 - 2013 5 Fotoarbeiten Nr. 15 bis 19 gedruckt auf Büttenpapier, gerahmt Buche natur mit Museumsglas 95 x 95 cm, je Auflage 1/1 (1 Original / 1 Artistprint) 10 Fotoarbeiten Nr. 21 bis 30 gedruckt auf Büttenpapier, gerahmt Buche natur mit Floatglas 50 x 50 cm, je Auflage 1/1 (1 Original / 1 Artistprint)